Gegendarstellung

Entgegen verschiedener kursierender Meldungen, dass die Bewohner der Scharni 29 keine Miete zahlen bzw. gezahlt hätten, möchten diese klarstellen:

Das Hausprojekt „Scharnweberstraße 29“ hat keinen Pfennig und keinen Cent der vertraglich festgesetzten Miete zu wenig bezahlt.

Wir wollen Ihnen hier knapp den komplizierten Sachverhalt zu erläutern, der zur Räumung des 1.Stockes des Hausprojektes in der Scharnweber 29 führte.

Die BewohnerInnen des Hauses „Scharni 29“ sind nach einer Komplettsanierung im Januar 2007 wieder in die Scharnweberstraße 29 zurückgekehrt. Das sanierte Haus wies leider wesentliche Mängel auf. Die Heizkörper funktionierte in den Wohnungen noch nicht, ebensowenig die Elektrik. In dieser Zeit, also im Februar 2007, wurde die Miete zwei Tage (!) zu spät überwiesen. Also statt an dem vertraglichen 3. des Monats, fand die Hausverwaltung die Miete für das gesamte Haus am 5. auf ihrem Konto vor. Am selben Tag, also am 5. Februar, erreichten uns die Kündigungen wegen „Mietrückständen“. Diese Kündigungen wurden 3 mal, also für drei Stockwerke vom Amtsgericht und vom Landgericht als gegenstandslos eingestuft. Nur in einem Fall wurde – bei gleichem Sachverhalt – anders entschieden. Ein Fehlurteil, das der Hausbesitzer Gijora Padovic und seine Hausverwaltung Faktor nutzten, die Mieter des 1. Stockes mit Polizei am 7.Oktober räumen zu lassen. Das Urteil des Landgerichtes, das Grundlage für die Räumung vom 7. Oktober 2010 war, wurde nun im Januar 2011 vom Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) aufgehoben! Der BGH hat nun das Landgericht beauftragt neu zu entscheiden. Wir erwarten nun, dass die Räumung des 1. OG rückgängig gemacht wird, d.h. dass vom Landgericht die alten Mietverträge wieder inkraft gesetzt werden.

Nun stehen keinerlei finanzielle Forderungen gegenüber unserem Hausprojekt im Raum! Seit Abschluss der Mietverträge wurden von der Hausgemeinschaft jeder Pfennig und jeder Cent einschließlich Nebenkosten bezahlt!