Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Neue Kinoreihe: Die Tier-Trilogie

Am Donnerstag den 10. Februar 2011 starten wir mit einer kleinen Thriller-Horror-Filmreihe. Zu sehen gibt es Dario Argentes Tier-Trilogie.

Beginnen werden wir mit Dario Argentes Debütfilm: Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe (L‘uccello dalle piume di cristallo / Italien 1970) Der amerikanische Schriftsteller Sam Dalmas wird in Rom Zeuge eines Mordversuchs. Laut der Polizei handelte es sich bei dem Angreifer um einen Serienmörder, der bis jetzt drei Menschen getötet hat. Nachdem Sam von der Polizei zunächst als Tatverdächtiger behandelt wird, macht er sich selbst auf die Suche, den Mörder zu ermitteln…

Update: Eventuell könnte dies die letzte Filmreihe im Chaekpoint werden, der akut von der Räumung bedroht ist.

Kino am Donnerstag: Mario Monicelli IV

Diesen Donnerstag, den 3. Februar, um 21:00 wird der 4. Film der Monicelli-Reihe gezeigt.

“Amici miei”

Florenz, Anfang siebziger Jahre. Vier untrennbare Freunde mittleren Alters begegnen ihren Beschwerden mit Witzen (manchmal auch übertriebenen) und manchmal sogar zu Lasten der Unglücklichen.

Zusammen mit anderen bekannten Filmen der damaligen Zeit wird in diesem Werk der Beginn eines neuen Zyklus markiert. Es ist der Abschluss des Genres, welches als “commedia all‘italiana“ bekannt wurde.
Die Bitterkeit, die Enttäuschung, das Ende der Illusionen über den Wohlstand und die sozialen Spannungen des Italiens der frühen Siebziger, finden auch in dieser Komödie und Kostüm ihren Niederschlag. Lachen ist melancholisch und traurig, die Charaktere sind komisch, aber bitter und pathetisch.

VoKü, Film und Techno-Party für die Liebig 14!

Im Rahmen des Antiräumungsfestivals „14 Days Festival for Liebig 14″ gibt es am Dienstag, dem 25. Januar, im Chaekpoint VoKü, Film und im Anschluss noch eine Party mit Techno-Musik.

Kino am Donnerstag: Mario Monicelli III

Diesen Donnerstag, den 27. Januar, um 21:00 wird der 3. Film der Monicelli-Reihe gezeigt.

Vogliamo i colonnelli – We Want the Colonels

Italien, siebziger Jahre. Giuseppe Tritoni ist ein ehemaliger Offizier, der Abgeordneter der extremen Rechten geworden ist. Er ist nicht mehr mit der scheinbar demokratischen Politik der neofaschistischen Partei einverstanden, der er angehört. Er kontaktiert einige hohe Offiziere der italienischen Streitkräfte um mit Veteranen früherer Putschversuche einen Staatsstreich zu organisieren… (mehr)

Kino am Donnerstag: Mario Monicelli II

Diesen Donnerstag, den 20. Januar, um 21:00 wird der 2. Film der Monicelli-Reihe gezeigt.

“L‘armata Brancaleone“ – Die unglaublichen Abenteuer des hochwohllöblichen Ritters Branca Leone

Eines der erfolgreichsten Meisterwerk von Mario Monicelli, welches in der Hochzeit der „commedia all‘italiana“ gedreht wurde. (mehr)

Räumung der Liebig 14 für den 2. Februar angekündigt!

L14

Liebig 14

Mario Monicelli – Neue Filmreihe startet!

Am 6.1. um 21:00 Uhr startet das Kino im Chaekpoint zum neuen Jahr mit einer neuen Filmreihe. Jeden Donnerstag um 21:00 Uhr werden Filme von Mario Monicelli gezeigt werden. Anlass bot der Tod Mario Monicellis am 29.11.2010.

Jetzt am Donnerstag: Diebe haben’s schwer – I soliti ignoti (1958)

Der Versuch einer Gruppe unprofessioneller Diebe in eine Bank einzubrechen und den Safe zu knacken, versinkt im Chaos… (mehr)

Räumung im 1. Stock

„Der erste Stock des Hausprojekts Scharni29 soll am 7. Oktober geräumt werden. Nachdem Hausbesitzer Gijora Padovicz uns über Jahre mit Abmahnungen, Klagen und Schikanen überzog, hat er nun einen ersten Erfolg. Denn plant er nun leidlich auszunutzen.
Seit der jetzige Hausbesitzer Gijora Padovicz mit seiner Firma Siganadia GmbH das Haus in der Scharnweberstaße 29 im Jahr 2001 kaufte, versucht er alles, um uns das Leben schwer zu machen. Erst zwang er uns zu einer Sanierung, die wir nicht wollten um dafür dann massive Fördergelder aus dem Projekt „Soziale Stadt“ zu bekommen. Der damals erzwungene Deal: Die Hausbewohner stimmen einer sozialverträglichen Sanierung zu und der Hausbesitzer aktzeptiert die Hausgemeinschaft der BewohnerInnen. So versicherten uns der Hausbesitzer, der Senat und der Bezirk, dass wir nun über 20 Jahre (solange ist der Bindungszeitraum der Förderung) hier weiter leben könnten.
Dass solchen Versprechungen nicht zu trauen ist, zeigte sich bald. Bereits zwei Monate nachdem die Sanierungs abgeschlossen war und die BewohnerInnen wieder in ihre Wohnungen zurückgezogen waren, flatterten die ersten Kündigungen ins Haus. Gründe: Kontakt zur Hausbesetzerszene, illegale Untervermietung und illegale Einbauten. Auch ein Mietrückstand wurde angeführt.
Der Hausbesitzer wollte uns raushaben und suchte nun Gründe um das vor Gericht zu erzwingen. Zu unserer Freude gelang ihm nicht, vor Gericht damit durchzukommmen. Das Amtsgericht Lichtenberg folgte seinen Argumenten nicht, lehnte die Kündigung ab und sprach uns Mietminderung und die Erlaubnis zur Untervermietung zu. Auch vor dem Landgericht in der Littenstraße wurde die Kündigung im 2.,3., und im 4. Stock abgewiesen. Doch ein Verfahren war bei einer anderen Kammer gelandet. Zu unserem Erstaunen gab die dortige Richterin der Kündigung statt. Trotz nahezu gleichem Sacchverhalt urteilte sie genau gegensätzlich. Da die Revision auch gleich mit abgelehnt wurde, klagten wir vor dem Bundesgerichtshof (BGH) gegen diese Nichtzulassung.
Trotzdem der Bundesgerichtshof noch nicht endgültig entschieden hat, will der Hausbesitzer nun den ersten Stock freiräumen. Am 7. Oktober soll nun der Gerichtsvollzieher uns um acht Uhr morgens aus den Betten holen und auf die Straße setzen.
Vor einigen Wochen hat er nun auch das Erdgeschoß gekündigt. Dort befindet sich unser subkulturelles Wohnzimmer Chaekpoint Scharni, Vereinsräume und ein Schenkladen in dem Menschen nicht mehr benötigte Dinge bringen und abholen können.“

indymedia.org

20 Jahre Scharni! Große Hausparty am 25. September!

Dieses Jahr feiert die Scharni29 ihr 20jähriges Jubiläum. Gefeiert wird am 25. September 2010 ab 22.00 Uhr auf 2 Floors mit verschiedensten Künstlern, Musikern und DJs, dazu gibt es leckere wie günstige Getränke, eine Cocktailbar und vieles mehr.

Party Scharni29

Alexander Kluge – Neue Filmreihe startet!

Ab Dienstag dem 15. Juni werden im Chaekpoint Filme von Alexander Kluge gezeigt werden. Informationen zu den einzelnen Filmen beim Kino.

Alexander Kluge wurde bekannt als einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films, den er in Theorie und Praxis mitbegründet und weiterentwickelt hat. Alexander Kluge, 1932 als Sohn eines Arztes in Halberstadt geboren, ist von Beruf und nicht ohne Neigung Jurist. Anfang der sechziger Jahre wurde er als Schriftsteller („Lebensläufe“) und zugleich als Filmemacher bekannt. Er gehört zu den Organisatoren des „Oberhausener Manifests“ von 1962, mit dem auch in Deutschlands Kino eine Nouvelle Vague einziehen sollte. Programmatisch der Titel seines ersten Spielfilms, „Abschied von gestern“ (1966). Der engagierteste Vertreter des jungen deutschen Films und Anstifter des Gemeinschaftswerks „Deutschland im Herbst“ verabschiedete sich Mitte der 80er Jahre vom Kino und etablierte sich als sein eigener Produzent in den Privatsendern Sat 1 und RTL.

Guy Debord Lesekreis

Als eine Folge der Filmreihe zur Situationistischen Internationalen und Guy Debord haben sich Menschen zusammen gefunden um Debords wohl bekanntestes Werk – Die Gesellschaft des Spektakels – zu lesen.

Wir wollen uns Dienstag den 8. Juni 2010 gegen 18:00 Uhr im Chaekpoint treffen und mal überlegen, wer mitmachen will und wie wir das konkret organisieren wollen. Jede_r Intereressierte ist herzlichst eingeladen, vorbei zu schauen, mit zu machen und zu sehen, was es mit dem „Glück im Auge des Erkennenden“ (Adorno) auf sich haben könnte.

Guy Debord – Neue Filmreihe startet!

Ab Dienstag dem 4. Mai werden im Chaekpoint Filme von Guy Debord gezeigt werden. Informationen zu den einzelnen Filmen beim Kino.

Guy Debord war Mitbegründer der Situationistischen Internationale und wohl ihr bedeutenster oder zumindest produktivster Theoretiker. Vermittelst Kunst und Theorie ging es darum sowohl die Staatssozialistische Bürokratie als auch den Kapitalismus zu kritisieren und sich von der Totalität des Spektakels (in beiden Gesellschaften) nicht gefangen nehmen zu lassen. Im weiteren Verlauf zeigen wir noch: „Die Gesellschaft des Spektakels“, die Verfilmung von Debords Hauptwerk. Um eine Idee davon zu geben, worum es geht, ein Zitat aus Stephan Grigats Buch zu „Fetisch und Freiheit“:
„Das Prinzip des Warenfetischismus ist es, […] das sich absolut im Spektakel vollendet.“ Marx hat die Verwandlung menschlicher Beziehungen in die Beziehungen von Dingen beschrieben. Debord greift dies auf und beschreibt die Verwandlung der menschlichen Beziehungen in die Beziehung zwischen Bildern, die den Menschen noch äußerlicher erscheinen als die Dinge. Anders als in einigen postmodernen Diskursen hingegen, […] bleibt das Bild bei Debord auf die gesellschaftliche fetischistische Totalität, auf die materielle Realität rückbezogen.“

Aus der Reihe tanzen… II

Die Annäherung an Musik-Biografien durch das Medium Film setzt sich fort. Am Dienstag den 27. April wird um 21:00 Uhr im Chaekpoint Scharni der Film „Velvet Goldmine“ gezeigt werden.

Es handelt es sich um den Versuch mithilfe einer Erforschung einer Biographie eines (erfundenen) Popstars, dessen Figur an David Bowie angelehnt ist, sich dem Pop und den Siebzigern zu nähern. Dabei wird – ebenso wie in „I‘m not there“ – die schlüssige Darstellbarkeit von Geschichte in Frage gestellt. „Genau davon, von den Bedingungen vergleichsweise „runder“ Kino-Erzählungen, läßt sich anhand dieser Widerständigkeit sprechen, die Todd Haynes‘ Film vielleicht mißlungen erscheinen lassen mag.“ (J. Distelmayer)

Aus der Reihe tanzen…

… kann man am besten zu Musik. Außerhalb der Kinoreihen zeigen wir zwei filmerische Musikerportraits. Am Dienstag den 13. April gibt es „I‘m not there“, eine biografische Annäherung an Bob Dylan, und am 20. April „Walk the Line“, die Verfilmung des Lebens von Johnny Cash, zu sehen. Ausführlichere Informationen unter Kino.

Ulrich Seidl – Neue Filmreihe startet!

Ab dem nächsten Dienstag, 9. März, zeigen wir im Chaekpoint einen Monat lang Filme von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl. Nähere Informationen wie immer beim Kino.